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Gebt das Hanf frei!


Wenn nicht noch alles schief geht, sollte Cannabis noch dieses Jahr legalisiert werden. Zumindest teilweise, zumindest wenn Du erwachsen bist, zumindest wenn Du deinen Dübel nicht neben einem Kindergarten drehst (ist eh uncool). Besitz und Anbau wird geregelt beschränkt. Für Privatleute ist der Heimanbau von bis zu drei weiblichen Pflanzen erlaubt, außerdem der Besitz von 50 Gramm zuhause und 25 Gramm unterwegs. Was früher für Schweißausbrüche und paranoide Blicke in Richtung potentieller Zivis gesorgt hat, das ist also hoffentlich bald (inshalllah) völlig legal. Geil.


Anbau von Hanf — für Privatleute endlich legal 


Besonders freuen wir uns darauf, unsere Pflanzen endlich mal auf den Balkon stellen zu können und ihnen ihre wohlverdiente Sonne zu gönnen. Kann der Nachbar gucken wie er will. Selbst anbauen macht Spaß, ist gut für die Psyche (ist sogar durch Studien belegt) und schont den Geldbeutel: Wer gibt schon gern sein hart erarbeitetes Geld irgendeinem Ticker, der einen erst Mal ne Stunde warten lässt und dann ein halbleeres Pack auf Augenmaß in die Hand drückt? Richtig, Niemand. Jede Menge Gründe also, sich dem Thema Selbstanbau mal in Ruhe zu widmen. Nicht jeder hat aber einen grünen Daumen. Unsere Daumen hingegen sind so grün, als gehörten sie dem gottverdammten Hulk. Deshalb haben wir ein paar Tipps in Petto wie ihr in Zukunft euer eigenes Weed anbauen könnt. Let’s go.


Die Wahl der richtigen Samen 


Beim Anbau ist es wie im echten Leben: Zeig mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist #bushidovoice. Du solltest also die richtigen Samen auswählen, denn nur die Blüten der weiblichen Cannabispflanzen enthalten in hohen Mengen THC. Wenn du also ein angenehmes High aus dem eigenen Garten genießen magst, dann machst es dir einfach und kaufst gleich feminisierte Samen, die nur weibliche Pflanzen bilden. Weibliche Pflanzen produzieren einen Stempel, mit kleinen feinen Härchen dran, sog. Drüsenhärchen, in zarter weißer Farbe. Diese Härchen nennt man Trichome, sie sondern ein Harz ab, das jede Menge Cannabinoide — die Wirkstoffe der Hanfpflanze — enthält, also auch THC. Lecker. Die Samen bekommst du in Zukunft dann übrigens in den geplanten Cannabis Clubs, maximal sieben Samen und fünf Stecklinge pro Monat. Dafür musst Du allerdings Mitglied in so einem Club sein (vielleicht gibts ja bald nen Bunte Blüte Cannabis Club, hehehehe…)


Drinnen oder draußen?


Kommen wir zum nächsten Schritt: Möchtest Du dein Weed drinnen oder draußen anbauen? Draußen ist es natürlich billiger, da Du keine Ausrüstung benötigst und die Sonne ihre Energie umsonst bereitstellt. Allerdings hat ja leider nicht jeder einen Balkon zur Verfügung und heimlich im Wald oder sonst wo anzubauen ist auch nicht unbedingt anzuraten, deshalb konzentrieren wir uns im Folgenden auf den Indoor-Anbau. 


Daheim im Zimmer Hanf anbauen


In einer Wohnung sein Weed züchten, ist leider etwas teurer, weil Du Geld für Ausrüstung und Versorgung locker machen musst. Dafür kannst du die Umstände deines Anbaus leichter kontrollieren: Kein Regen, kein Fuchs, kein Spaziergänger kann deiner Pflanze schaden. Bevor Du die Samen einpflanzt, musst Du sie zum keimen bringen: Die Samen einfach in befeuchtete Papier-Tücher oder Wattepads legen, schön zudecken und ein paar Tage warten. Wenn sie dann eine kleine Wurzel entwickelt haben, kannst du sie in einen Anzuchttopf pflanzen. Ganz wichtig: Die Samen sollten dabei leicht mit Erde bedeckt sein. Nach ein paar Tagen sollte Dein Baby — der Keimling — langsam sein wunderschönes Köpfchen aus der Erde strecken; eine Pflänzchen mit zwei kleinen Keimblättchen. Er braucht viel Licht, darf aber auch nicht von der Sonne verbrannt werden. Stell ihn also einfach auf eine sonnige Fensterbank oder unter eine Anzuchtlampe, jeden Tag ein paar Stunden, jeden Tag etwas länger. Wenn dein Baby ein paar Blätter entwickelt hat, musst du es umtopfen. Diesen Vorgang musst Du ein paar Mal wiederholen: Je größer die Pflanze wird, desto größer muss der Topf sein. Wir topfen deshalb mehrmals um, weil wir wollen, dass die Pflanze möglichst schnell in die Höhe wächst und nicht ihre Energie verschwendet um im riesigen Topf ihre Wurzeln auszubreiten. Zu Beginn musst du die Pflanze alle vier bis sieben Tage gießen, zur Blütezeit hingegen alle zwei bis drei Tage.

Ausrüstung zum Hanfanbau zuhause


Damit du zuhause entspannt dein Cannabis anbauen kannst, gibt es sog. „Growboxen“. Das sind eigentlich kleine Gewächshäuser, die Du in dein Zimmer stellen kannst. In diesem Miniatur-Gewächshaus können Hobby-Gärtner die optimalen Bedingungen für die Pflanze ihrer Wahl herstellen — egal, ob sie gerade in Groß-Britannien, Ghana oder Grönland leben, also ganz unabhängig vom Klima um sie herum. In Ihnen verbaut ist eine reflektierende Folie, die das Licht optimal in der Box verteilen. Manche enthalten Energiesparlampen oder LED-Panels, andere Metallhalogendampflampen, die der Pflanze Licht und Wärme schenken. Durch eine Grow Box lässt sich die Entwicklung der Pflanze optimal steuern, ihre natürlichen Bedingungen zum Wachstum einfach simulieren. Wenn du ein paar Scheine auf Tasche hast, raten wir dir also zu einer Grow Box. 


Erntezeit!


Aber wann soll man überhaupt ernten? Den besten Zeitpunkt, die reiche Ernte deiner harten Arbeit einzufahren, erkennst du an der Farbveränderung der großen, breiten Blätter der Pflanze, den sog. Fächerblättern. Die Blütenstempel, also die feinen Härchen in der Blüte, werden sich langsam rot oder braun färben. Wenn du nen Mikroskop zuhause hast oder ein THC-Messgerät besitzt, kannst du damit den Erntezeitpunkt optimal bestimmen. Ansonsten gilt: Halte dich ans Augenmaß. Funkeln die Trichome wie Diamanten? Dann wird geerntet! Schneide erst die großen Blätter ab, dann trenne die Blüten Stück für Stück von der Pflanze. 


Cannabis richtig trocknen


Um die saftigen Buds in einen konsumierbaren Zustand zu versetzen, ist es natürlich wichtig, sie vorher zu trocknen. Lege die abgetrennten Blüten hierfür einfach auf ein Trockengestell und lass die Zeit ihr Werk tun (alternativ kannst Du sie auch von einer Leine baumeln lassen). Nach circa einer Woche kannst Du einen Trockentest durchführen — hierfür musst Du einfach einen Stil oder Zweig aus einer Blüte biegen. Knickt der Stil ab, sind die Blüten ausreichend getrocknet. Falls nicht — dann gib ihnen noch ein wenig Zeit und führe den Test am nächsten Tag noch einmal durch. Anschließend solltest Du deine getrockneten Blüten noch veredeln, sprich sie aushärten lassen. Pack sie einfach 2 Wochen in einen luftdichten Behälter. Dort fermentieren die Blüten; ihr Aroma wird bewahrt, aber weiterer Feuchtigkeitsverlust gestoppt. Dieser Vorgang steigert die Qualität der Blüten maßgeblich, denn die in ihnen enthaltenen Terpene werden bewahrt, diese sorgen für ihren einzigartigen Geschmack und Geruch.


Selbstangebautes Gras konsumieren — lecker und legal


Fertig ist der Bubatz. Jetzt gehts ans konsumieren: Egal ob rauchen, essen, verdampfen — deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und für den Feierabendjoint nach einem langen harten Tag voller Arbeit riskierst Du jetzt auch keinen Knast mehr, hmdl. Wir können aus Erfahrung sagen: Wenig schmeckt besser als Selbstangebautes! Höchstens fünf Gramm unserer Bunte Blüte CBD-Blüte Berlin Amnesia mit 15%. Bis zur Legalisierung sind es ja auch noch ein paar Wochen, also bloß vorher keinen Ärger mit Vater Staat riskieren (er ist streng). Bevor Du also mit dem Anbauen anfängst, gönn dir doch erstmal eine Bestellung in unserem Shop. Dabei liest am besten noch das Marijuana Growers Handbuch von Ed Rosenthal, ein Klassiker zum Thema Hanfanbau, das ist das Lieblingsbuch unseres Teams zu diesem Thema. Bis dahin können wir dir nur viel Erfolg und Spaß beim legalen Selbstanbau wünschen. Und nicht vergessen: Übung macht den Meister. One Love.