12.03.21

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unsere 3 geheimtipps für deinen kiffer urlaub!

Jetzt wo es so aussieht, als ob wir demnächst wieder Urlaubspläne schmieden können, stellt sich natürlich die Frage wohin es gehen soll. Also mir persönlich ist ein Urlaub, bei dem ich am Strand, im Hotel oder auch einfach im Park ohne Paranoia Einen rauchen kann, am liebsten. Die alljährlichen Fahrten in die Niederlanden sind zwar ganz nice aber auch das wird auf Dauer langweilig. Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung? Und nein, ich spreche hier nicht nur von ‘ner anderen Sorte.

Seit Cannabis von der Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen wurde, gibt es nämlich einige Länder, die sich demnächst für einen “420-friendly” Urlaub eignen, da sie ihren Kurs im Hinblick auf die dort herrschende Drogenpolitik ändern möchten oder schon längst geändert haben. Hat nur keiner mitbekommen. Wenn du es also satt hast dich um die Sitzplätze in den Coffeeshops in Amsterdam zu boxen, dann solltest du dir eines der folgenden Reiseziele näher anschauen! 


kanada 

Woran denkst du, wenn du Kanada hörst? Lass mich raten: Ahornsirup, Elche und viel zu nette Menschen. Der nettere Bruder Amerikas hat jedoch weitaus mehr zu bieten, und zwar eine ziemlich lockere Politik, wenn es um den Umgang mit Weed geht. In Kanada wurde nämlich bereits im Jahre 2018 der Cannabis Act beschlossen und dieser ebnete den Weg für den Cannabis Tourismus in den kanadischen Provinzen Nova Scotia, Ontario, Quebec, Alberta und British Columbia. 

Laut dem Cannabis Act ist der Erwerb für Personen über 18 Jahre, unabhängig von ihrer Herkunft, erlaubt. In manchen Provinzen liegt das Mindestalter jedoch etwas höher und soll allgemein auf 21 Jahre angehoben werden. Es gibt in Kanada allerdings keine richtigen Coffeeshops, wie man sie aus Amsterdam kennt, da diese illegal sind. Warum? Das wissen die Kanadier auch nicht so richtig. Vermutlich liegt das an der Tatsache, dass das Rauchen in geschlossenen, öffentlichen Räumen verboten ist. 

Allgemein gibt es bei diesem Gesetz noch einige recht unlogische Paragraphen, die jedoch 2021 überarbeitet werden sollen. Auch an öffentlichen Plätzen ist das Anzünden einer Lunte eher ungewöhnlich, da man einiges bei der Wahl seines Rauchplätzchens beachten muss. Zum Beispiel darf man nicht in der Nähe von Kindern paffen, daher fällt der Park schon mal aus. In einigen Provinzen gibt es extra ausgewiesene Plätze, damit man auch als Touri nicht ins Fettnäpfchen tritt. 

Doch wo kann man sich sonst noch hin chillen? Wenn du lieber ein wenig Privatsphäre für dich und deine Freunde suchst, solltest du mal auf Online-Portalen wie Bud & Breakfast oder Dank Destinations vorbeischauen. Auf diesen Internetseiten findet man eine Auswahl an Unterkünften, die wie gemacht sind für Kiffer. Häufig handelt es sich um Hotels oder private Unterkünfte in einer chilligen Umgebung in denen paffen sowohl im Zimmer als auch im Garten erlaubt ist. Gerüchten zu Folge gibt es sogar Hotels, die Gästen ganze 2g pro Person bei Ankunft im Hotel schenken. Kleines Gastgeschenk sozusagen. 

Quellen: cbc.de | New York Times


(nord-)mazedonien

Dass die Corona-Pandemie nicht nur Schattenseiten hat, zeigt sich nun in Mazedonien. Besser gesagt in Nordmazedonien. Der Premierminister des Balkanstaates hat die Zeit im Home-Office nämlich offensichtlich dafür genutzt, um die Cannabis-Legalisierung voranzutreiben. 

Bereits 2016 wurde Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert und soll nun im weiteren Verlauf auch für den Freizeitkonsum legalisiert werden. Nordmazedonien wäre somit der erste Balkanstaat, der die Cannabis-Legalisierung voll durchzieht. Doch wie soll das Ganze dann aussehen? Nun ja, dem Premier nach, soll die Hauptstadt Skopje und weitere beliebte Touri-Städte zu Amsterdam 2.0 werden. Er erhofft sich vor allem viele Touristen aus der ganzen Welt, die in die Coffeeshops strömen und das Homegrown des Landes leer kaufen. Die Umgebung eignet sich ohnehin für den Anbau und aufgrund eines Export-Verbotes für Blüten, sitzen die Nordmazedonier auf ‘nem riesen Batzen Weed. 

Wann genau es zur Cannabis-Legalisierung kommt, ist jedoch bisher noch nicht abzusehen. Denn auch im Balkan hat Corona dafür gesorgt, dass die Welt sich ein wenig langsamer dreht. Dieses Jahr soll es zu einer Abstimmung unter den Landsleuten kommen und wenn diese sich für die Legalisierung entscheiden, heißt das: Weed für alle! Es gibt nämlich weitere Balkanstaaten, wie Kroatien und Albanien, die derzeit ebenfalls eine Legalisierung anstreben. 

Quellen: fr.de | mazedonien-news.mk hanfjournal


mexiko 

Sicher hast du schon mitbekommen, dass die Cannabis-Legalisierung vor allem in den USA stark voranschreitet. Alle paar Monate gibt es Meldungen über neue Staaten, die auch den Freizeitkonsum legalisieren. Seit Biden scheint sich die Lage in Übersee also ziemlich entspannt zu haben. Sie ist sogar so entspannt, dass nun auch Mexiko nachzieht. Während ich diesen Blog-Post schreibe, kam sogar die Meldung rein, dass das Gesetz zur Legalisierung von Cannabis für Freizeitkonsum nun verabschiedet wurde.

Jeder von uns der Breaking Bad, El Chapo oder einen der anderen zahlreichen Drogenfilme gesehen hat weiß, dass in Mexiko ein krasser Drogenkrieg herrscht, der viele Opfer fordert. Genau diesem Umstand will die Regierung entgegenwirken, in dem sie Weed entkriminalisieren und sogar den Freizeitkonsum erlaubt. Sicher ist Weed nicht deren größtes Sorgenkind, jedoch ist dies ein Anfang und begrenzt die Macht der Kartelle ein wenig. 

Wenn du also vorhast mal einen Abstecher nach Mexiko zu machen, erwarten dich vermutlich in Zukunft Coffeeshops mit einer qualitativ-hochwertigen Auswahl an dicken Buds, süßen Edibles und vieles mehr. Es wird davon ausgegangen, dass sich Mexiko ein Beispiel an den USA nehmen wird, wenn es um die Gestaltung des Umgangs mit Weed geht. Da dieses Gesetz jedoch erst frisch beschlossen wurde, wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wie genau das Ganze umgesetzt wird. 

Quellen: stern.de | n-tv | zeit


deutschland, deutschland… 

Bei dieser Legalisierungs-Welle auf der Welt könnte man ja glatt meinen, dass wir hier in Deutschland ganz schön verschlafen. Offensichtlich gibt es Länder, die erkannt haben, dass die Legalisierung von Cannabis auch positive Effekte mit sich bringen könnte, wenn man diese vernünftig plant und umsetzt. So könnte zum Beispiel giftiges Schimmelott aus dem Verkehr gezogen, das mit den Steuern eingenommene Geld für Forschung und Therapie verwendet und der THC-Gehalt kontrolliert werden. 

Da die Legalisierung hier vor Ort jedoch noch eine Weile dauern kann, würde ich vorschlagen, dass du schon mal deine Koffer für eines der aufgeführten Länder packst und dir dort deinen Johnny in Ruhe gönnst. Falls du es kaum aushältst und ein wenig Urlaubsfeeling brauchst, würde ich dir übrigens Tropical Haze empfehlen. Ich hab gehört, dass das richtig fruchtig schmeckt. Nach süßen Mangos, fast wie ein Fruchtcocktail.